der begriff weihnachten wird in china nicht wirklich verstanden.
die christianisierung hat hier nicht funktioniert.
es ist etwas aus dem westen mit dem man ´ne menge kohle machen kann.
coca-cola hat funtioniert.
wir konnten die umsetzungen dessen in seiner reinkultur erleben.
im "vergnügungsviertel" von beijing (eine strasse mit bars) wahr chaos angesagt.
wir waren mit dem auto in richtung stadt unterwegs.
fahren ist übertrieben, wir standen mehr im blechhaufen richtung "spass".
weil hier noch die archaische variante von rücksicht gepflegt wird, waren die strassen dicht.
die polizei hatte alle zufahrten zur barstrasse geschlossen, sonst wäre ein durchkommen in die stadt gar nicht möglich.
die polizei liess auch keinen mit dem auto rein in die barstrasse, ausser man fährt ferrari, aufgepimpte jeeps oder s-klasse cabrio.
money rules!
als wir dann die barstrasse zu fuss erreicht hatten, war es als wäre man in einem kaufhaus an einem wochenend an weihnachten.
alle bars wollten eintritt.
100 rmb, bei einem durchschnittseinkommen von 1500 rmb ganz schön happig.
entsprechend das publikum (ferrari etc.)
wir hatten dann doch noch eine kleine bar gefunden die freien eintritt hatte aber leider auch entsprechend unlustig war.
leute zuckten zu mittelklasse musik aufgelegt von b-klasse djs.
dafür waren die getränke ok.
das ist weihnachten in china.
da fällt mir ein – ist doch sehr ähnlich wie im "westen".

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